WIR UND UNSERE KANDIDATEN
Die GRÜNEN Arbeitnehmer stehen für eine neue soziale menschen- und umweltfreundliche Politik, Gentechnikfreiheit, Alternativenergie statt Kernenergie, mehr Chancen für Frauen, Lehrlinge und Behinderte, Maßnahmen gegen Mobbing, Burn-Out und Lohndumping.

Zur Wiener AK-Wahl kandidieren auf der Liste GRÜNE Arbeitnehmer (GA) - Liste 5 folgende KandidatInnen:

Als Spitzenkandidat:
Ing. Rudolf Dunkl

Medizinische Universität Wien - Hygiene Institut, Betriebsrat, Laienricher am Arbeits- und Sozialgericht Wien
Wir brauchen eine ökologisch-soziale Wirtschaftsoffensive!

Wir brauchen umwelt- und menschenverträgliche Arbeitsplätze. Wir müssen die Wirtschaft auf umweltfreundliche nachhaltige Produkte umstellen - das sichert Arbeitsplätze und hilft der Umwelt in vielen Bereichen.

Ing. Brigitte Spiegel
Medizinische Unversität Wien - Institut für Virologie, stv. Betriebsrätin, Laienrichterin am Arbeits- und Sozialgericht Wien
Menschen sind keine Zitronen, die man auspresst und wegwirft.

Einerseits durch Überlastung (pensionierte MitarbeiterInnen werden nicht mehr nachbesetzt und das Arbeitsaufkommen wird immer mehr), andererseits durch zu wenig Entlohnung (Zulagen und Prämien gestrichen, die Inflationsabgeltung ist weiter unter der realen Inflation) sinkt die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen. Sie müssen de facto mehr arbeiten für weniger Geld und werden zusätzlich oft noch von ihren Chefs demotiviert. Hier besteht dringender Handlungsbedarf für menschengerechte Arbeitsbedingungen.

Mathias Podhradsky
Frakt. Grüne Arbeitnehmer
Leben statt schuften.

Ich fordere Wahlfreiheit im Spannungsfeld zwischen Beruf, Bildung und Familie auch für Männer. Und zwar in jeder Phase des Lebens. Papamonat, einkommensabhängiges Kindergeld und Finanzierungsmodelle zur Weiterbildung auch jenseits der 30 sind nur erste Schritte hin zur ausgeglichenen Work-Life-Balance.

KR Maria Dunkl
Frakt. Grüne Arbeitnehmer (Hortpädagogin und Medizinstudentin)
Studieren und Arbeiten? Das muss gehen!

Während man studiert, arbeitet man notgedrungen für wenig Geld um zu leben. Ist man endlich fertig, arbeitet man immer noch für fast nichts, damit man wenigstens einen Fuß in die Arbeitswelt bekommt. Zur "Generation Praktikum" zu gehören stinkt. Deshalb trete ich ein für faire Bezahlung von Anfang an.

Karin Hufnagl
Bank Austria
Die Gleichberechtigung darf nicht zum Kampf der Geschlechter werden.

Es müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass auch der "Durchschnittsfrau" genügend Chancen für eine Karriere geboten werden.

Anton Fischer
Medizinische Universität - Hygiene Institut
Humor ist, wenn man trotzdem lebt!

Humor bedeutet Lachen, Lebensfreude, glücklich sein, das sind die Dinge, die das Leben ausmachen und lebenswert machen. Leider ist die Arbeitswelt derzeit gar nicht so, dass man etwas zum Lachen hat. Wer nur noch für die Arbeit und seine Pflichten lebt, keine Freunde mehr hat oder keine Hobbys mehr betreibt, der wird schnell depressiv und ist stark Burn-Out gefährdert. Ich fühle mich verpflichtet, für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen am Arbeitsplatz einzutreten - für bessere Lebensqualität!

KR Marianne Dunkl
Vorsitzende Frakt. Grüne Arbeitnehmer
Für ein menschenwürdiges Leben für alle!

In dieser dramatischen Arbeitsplatzsituation muss es einem Sozialstaat wie Österreich möglich sein, dass jeder seine Mindestbedürfnisse erfüllt bekommt. Wir brauchen ein Grundeinkommen ohne Arbeit. Mindestpension, Notstands- und Sozialhilfe kosten wegen der aufwändigen Verwaltung eher mehr als ein Grundeinkommen für alle Staatsbürger und könnten dadurch ersetzt werden.

Fabian Guilleaume
Zgonc
Für Aufstiegschancen mit Lehre!

Ich selbst arbeite im Bereich Maschinen / Verkauf und habe mein Handwerk von der Pike auf gelernt. Ich bin gut in meinem Job. Doch bei der Vergabe von Beförderungen wird man ohne prestigeträchtigen Titel schnell übergangen. Ich trete an, weil Leistung belohnt werden muss. Damit allen guten Mitarbeitern Aufstiegschancen offen stehen.

Franz Dunkl
Bürgerl. Grüne Österreichs, Ökologe
Des Menschen Lebensraum ist sein Arbeitsraum.

Eine Politik, die ökologische Aspekte außer Acht lässt, schadet Mensch und Wirtschaft gleichermaßen. Die Förderung erneuerbarer Energieformen und Entwicklung neuer Techniken zur Ressourcenschonung sind nur zwei Aspekte, wie Umweltschutz auch Arbeitsplätze schaffen kann.

Johannes Horvath
Medizinische Universität Wien - Facility Management
Umstieg auf erneuerbare Energien, jetzt!!

In wenigen Jahrzehnten werden die Erdöl- und Erdgasvorräte verbraucht sein; spätestens dann werden wir unseren Energiebedarf nur aus erneuerbaren Energiequellen decken müssen. An einem Ausstieg aus den fossilen Energieträgern führt sowieso kein Weg vorbei. Wir müssen daher bereits jetzt möglichst rasch den Umstieg zu alternativen Energieformen schaffen, da sonst die Folgen des Klimawandels und die Erderwärmung ein Vielfaches dieser Umstellung kosten würden.

Renate Pollhammer
AMS
Gegen die Jugendarbeitslosigkeitsfalle

Jungen Menschen steht die ganze Welt offen, so meint man zumindest. Doch von allen Möglichkeiten die theoretisch existieren, kann man faktisch die wenigsten ergreifen. Der falsche Schulabschluss, mangelnde Orientierung im Bewerbungsdschungel und viel zu wenige Lehrstellen verhindern das Ergreifen des Wunschberufes. Schnell ist man arbeitslos, ohne je gearbeitet zu haben.

Monika Hornik
Bürgerl. Grüne Österr.
Wir müssen die Welt für unsere Kinder bewahren

Als Mutter von drei Kindern weiß ich, dass wir die Welt von unseren Kindern nur geborgt haben. Wir müssen jetzt alles tun, damit sie auch morgen noch eine lebenswerte Welt mit genügend Ressourcen vorfinden.

Fahira Basota
Medizinische Universität Wien - Klin. Abteilung f. Dermatologie
Wenn Arbeit krank macht, können wir das nicht länger hinnehmen.

Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes sowie der hohe Arbeitsdruck führen in weiterer Folge zu Mobbing und Burn-Out. Wir brauchen wieder gesunde und sichere Arbeitsplätze, wo die Menschen gerne mitarbeiten, Erfüllung finden und nicht kaputt gemacht werden, damit einige wenige maximalen Profit erwirtschaften.

KR Anneliese Schuster
Bürgerl. Grüne Österreichs
Die Politik muss auf die Bedürfnisse der älteren Menschen Rücksicht nehmen.

Wir von der älteren Generation haben mitgeholfen, die Wirtschaft nach dem Krieg wieder aufzubauen. Die Pensionen müssen gerecht erhöht werden. Auf die Bedürfnisse der älteren Arbeitnehmer muss entsprechend Rücksicht genommen werden. Vor allem darf alt und jung nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Jakiri Emil Schartner
Restaurant Pulitzer
- Fairness für Menschen im Verkauf und atypischen Beschäftigungsverhältnissen

Gerade im Verkauf und unselbstständigen Dienstleistungsgewerbe gehören unbezahlte Vor- und Nacharbeiten zur gängigen Praxis. Gesetzeswidrige Klauseln im Dienstvertrag und der Schlupfwinkel der scheinbaren Selbstständigkeit sorgen oftmals dafür, dass die ArbeitnehmerInnen nicht zu ihren Rechten kommen. Eine starke Interessensvertretung schützt!



Wer wir sind
Wir sind eine von den Parlamentsparteien unabhängige AK-Fraktion und bereits seit 1994 in der Arbeiterkammer mit mehreren Kammerräten vertreten. Wir sind eine ökologisch, humanitär und sozial ausgerichtete Gruppe, die bereits seit 1983 aktiven Umweltschutz betreibt.

Was wir wollen
Unser Motto: Umweltschutz schafft Arbeitsplätze. Wir wollen eine menschen- und umweltgerechte Wirtschaft und Produktion. Kurze, schnelle Gewinne durch Ausbeutung der Arbeitnehmer oder der Umwelt lehnen wir ab.

Was wir tun
Wir arbeiten in den Ausschüssen der AK mit und bringen - gemessen an der Zahl der Kammerräte - mit Abstand die meisten Anträge zu den Vollversammlungen ein, betreiben aber auch aktiven Umweltschutz außerhalb der AK in Form von Unterschriftenaktionen, Informationsständen etc. Unser größter Erfolg war das Volksbegehren für ein atomfreies Österreich, das wir organisatorisch und finanziell getragen haben. Die Forderungen unseres Volksbegehrens sind jetzt bereits als Bundesgesetz im Verfassungsrang verankert.

Was wir brauchen
Wir brauchen Ihre Stimme bei der AK Wahl, damit wir verstärkt weiterarbeiten können.